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Gartenscheren Test, Testberichte und Angebote (165)

Die richtigen Gartenscheren finden

Die Pflege des heimischen Gartens macht viel Freude, aber auch viel Mühe. Kleinere Tätigkeiten erfordern viel Zeit und Sorgfalt. Dies gilt insbesondere beim Pflegen und Zurückschneiden von Sträuchern und Bäumen. Neben der erforderlichen Kenntnis, wann welche Pflanze mit der Gartenschere behandelt werden darf, ist auch ein hohes Maß an Geschick erforderlich, um ein schönes Ergebnis zu erzielen. Damit dies gelingt, ist darüber hinaus auch die richtige Ausrüstung von Bedeutung. Eine geeignete Gartenschere oder je nach dem auch eine Astschere kann dir Arbeit nicht nur enorm erleichtern, sie kann auch ein besseres Endergebnis bewirken. Beim Kauf und Gebrauch ist daher auf die richtige Qualität aber auch auf das richtige Modell zu achten.
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Ratgeber zu Gartenscheren

Die richtigen Gartenscheren finden

Unterschiedliche Anforderungen

Gartenscheren im TestDer Einsatz einer Gartenschere in der heimischen Grünzone kann auf vielfältige Weise erfolgen. Nach dem Rasenmähen bleiben an Terrassenkanten und ähnlichen Übergängen oftmals vereinzelte Halme stehen, die das Gesamtbild beeinträchtigen. Hier kann mit einer speziell konzipierten Gartenschere nachgebessert werden. Diese hat einen kellenförmigen Aufbau, damit sich der Benutzer nicht an harten Kanten stoßen oder die Haut aufschürfen kann. Die Pflege von Sträuchern wie den allseits beliebten Rosenstöcken erfordert eine Einhandschere, die eine Schneidevorrichtung hat, die es erlaubt auch stärkere Zweige relativ mühelos zu kappen. Hierbei ist eine Schneide meist hakenförmig, um einen sicheren Schnitt ansetzen zu können. So unterschiedlich, wie die Tätigkeiten im Garten sein können, so unterschiedlich sind die Anforderungen an eine Gartenschere. Mitunter macht es sogar Sinn, mehr als nur eine Gartenschere dem Sortiment der Gartengeräte zuzuführen.

Gartenschere ist nicht gleich Gartenschere

Ein Besuch in der Gartenabteilung eines Baumarktes macht deutlich, daß es eine Fülle von Modellen für Gartenscheren gibt. Auch die Internetseiten namhafter Hersteller wie beispielsweise Felco oder Löwe machen deutlich, daß die Auswahl riesengroß ist. So sind die Ausführungen bereits optisch so unterschiedlich, daß sie auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Einhand-Gartenscheren haben einen relativ vergleichbaren Aufbau: Sie bestehen aus zwei Griffen, die mittels Federmechanismus automatisch öffnen und durch die Kraftübertragung einer Hand die Schneiden schliessen. Je nach Größe ist die Schnittsärke dieser Modelle unterschiedlich. Die bereits beschriebene Gartenschere zum Pflegen von Rasenkanten unterscheidet sich durch ihre kellenartige Form bereits optisch stark von diesen Modellen. Die Technik dahinter ist jedoch grundsätzlich die gleiche. Eine Astschere hingegen ist alleine von ihren Proportionen her ganz anders gestaltet. Durch ihre deutlich höhere Gesamtlänge erlaubt sie dem Benutzer auch stärkere Äste zu durchtrennen. Diese Scheren erinnern auch an überdumensionierte Zangen. Die langen Stiele, die mit zwei Händen geführt werden, wirken dabei als Hebel, um eine angemessene Schneidleistung zu bewirken.

Auf Qualitätsunterschiede achten

So viele unterschiedliche Modelle es gibt, so viele Hersteller gibt es auch. Gartenscheren von Amboss oder Gardena sind in jedem gut sortierten Fachmarkt zu finden. Wichtig ist dabei die Qualität der Geräte unterscheiden zu können. Eine gute Gartenschere zeichnet sich in erster Linie durch hochwertige Materialien aus. Auch die mechanische Verarbeitung ist wichtig, um zu gewährleisten, daß die Schere leichtgängig und langlebig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt es auf die Schneiden zu richten. Diese sollten aus hochwertigem Stahl sein, damit sie lange scharf bleiben, Weiterhin ist eine Antihaft-Beschichtung wichtig. Zu Guter Letzt sollte die Gartenschere auch funktional konzipiert sein, die Griffe rutschfest sein und gut in der Hand liegen. Hier kommt es oft auch auf persönliche Präferenzen an.